Wichtige Meldungen !

(Letzte Änderung: 16.06.2010/eb)
 

Faulbrutsituation

Bienenstockkäfer

Varroabekämpfung

Meldepflicht für Bienenhaltung
 

Faulbrutsituation: Stand 16.06.2010 (soweit bekannt)

Die nachfolgenden Meldungen beruhen in der Regel auf amtliche Mitteilungen der zuständigen
Veterinärämter. Diese Mitteilungen leitet  das Veterinäramt Tempelhof jeweils
an unseren Verein weiter.
Für diese Diensleistung bedanken wir uns herzlich bei den Mitarbeitern des  Veterinäramtes. 

Aus dem Vereinsgebiet Lichtenrade wurden im Frühjahr 2010 von 10 Bienenständen Proben auf Faulbrutsporen untersucht. Es wurden in keiner der Proben Faulbrutsporen nachgewiesen.

 Im Bezirk Reinickendorf
von Berlin, Ortsteil Hermsdorf, wurde die Amerikanische Faulbrut amtlich
festgestellt (Meldung vom 16.06.2010; möglicherweise identisch mit der nachfolgenden Meldung).  

Meldung des IV Reinickendorf über den Landesverband:
Bei der jährlichen Faulbrutprophylaxe wurde bei
einem Imker in Reinickendorf die Faulbrut bestätigt.
Es wurde folgender Sperrbezirk eingerichtet:
Westen: Autobahn A111
Norden: Stadtgrenze / Schömfließer Str.
Osten: Stadtteilgrenzen von Hermsdorf und Waidmannslust/ teilw. Oranienburger Str.
Süden: Alt Wittenau / Gorkistr.


Weitergabe einer amtlicher Faulbrutmeldung durch Hr. Dr. Otto (Vet.-Amt Tempelhof) aus dem Bezirk Pankow vom 17.07.2009.
Das Veterinäramt Tempelhof schreibt uns am 21.04.2010:
Zu Ihrer Information teile ich Ihnen mit, dass die im Bezirk Pankow von
Berlin amtlich festgestellt Amerikanische Faulbrut erloschen ist.
gez. Dr. Otto

Faulbrutmeldung  08.08.2008: Dem Vet.-Amt Tempelhof liegt eine Faulbrutmeldung aus dem Landkreis Teltow-Fläming vor.
Sperrgebiet ist die Stadt Ludwigsfelde.

Weitergabe zweier amtlicher Faulbrutmeldungen durch Hr. Dr. Otto (Vet.-Amt Tempelhof) aus dem Bezirk Köpenik vom 13.05.08  und 23.05.08.

Der Sperrbezirk umfasst für beide Fälle folgende Grenzen:

nördlich - die Grenze zum Land Brandenburg (Märkisch Oderland), die Grenzen zu den Verwaltungsbezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg
westlich - die Treskowallee, Edisonstraße, Brückenstraße
südlich- die Schnellerstraße, Michael-Brückner-Straße, Adlergestell, Dörpfeldstraße, Ottomar-Geschke-Straße, die Spree bis zur Müggelspree (Höhe Flussbad Kamerun)
östlich- die Straßen Fürstenwalder Damm, Dahlwitzer Landstraße, Mühlenstraße

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Bienenstockkäfer

Der Bienenstockkäfer oder Kleine Beutenkäfer (Aethina tumida)  bereitet den Imkern bereits in vielen Ländern erhebliche Problenme.
Die Gefahr, daß dieser Käfer in Deutschland bzw. Europa eingeschleppt wird, ist durch Bienenimporte sehr groß.
Durch die starken Verluste an Bienenvölkern im letzten halben Jahr werden auch Bienenimporte aus Neuseeland angeboten. Ob der Käfer dort
wirklich noch nicht vorkommt, wie die Importeure behaupten, ist sehr fraglich.
Kaufen sie also keine Bienen aus Übersee und auch keine Bienen deren Herkunft nicht eindeutig nachweisbar ist!
Beschaffen Sie Bienen möglichst aus Ihrer Region von einem Ihnen bekannten und vertrauenswürdigen Imker!
Ist der Beutenkäfer erst hier, haben wir neben der Varroa ein nicht minder schwieriges Problem.

Die EU hat im Dezember 2003 ein generelles Importverbot für Bienenvölker verhängt. Dies betrifft auch Importe aus Neuseeland und Chile!

Zu diesem Thema gibt es eine Bienenstockkäfer Kampagne. Ausführliche Information über den Käfer und die Kampagne finden Sie unter:
www.bienensstockkaefer.de
 

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Varroabekämpfung mit Milchsäure/Ameisensäure:

Nachricht aus dem Inst. f. Biologie/Neurobiologie der FU-Berlin (Dr. Eva Rademacher):

Milchsäure ist mit Wirkung vom 26. Juni 2003 als Behandlungsmittel gegen die Varoose zugelassen!

Die Milchsäure (15%-ig) und die Ameisensäure (60%-ig) muß in ihrer Qualität dem DAC (ad. us Vet.) entsprechen.
Für beide Säuren ist die Apothekenpflicht entfallen. Ein Bestandsbuch muß nicht mehr geführt werden.
 

Das Varroabehandlungsmittel ”Apiguard” ist seit Herbst 2002 zugelassen und wurde inzwischen von mehreren Instituten getestet.
Der Wirkstoff ist Thymol. Das Mittel wirkt verhältnismäßig langsam, wirkt nicht in die Brut und kann für die Spätsommerbehandlung
eingesetzt werden. Während der wochenlangen Behandlungsdauer werden auch die noch schlüpfenden Varroen abgetötet.
Das Mittel ist gut bienenverträglich und hat unter optimalen Bedingungen etwa den gleichen Erfolg wie eine AS-Behandlung.
Ausführliche Darstellungen sind in den Fachzeitschriften (3/4 2004) zu finden.

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Meldepflicht für Bienenhaltung:

Mit Wirkung vom 18.4.2000 wurde durch eine Änderung der Bienenseuchenverordnung die Bienenhaltung anzeigepflichtig.

In Berlin hat jeder, der Bienen hält, dies mit Standort und Anzahl der Völker an sein zuständiges Veterinäramt zu melden.

Die Anschriften der Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter (im Süden Berlins):
 
Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt

Tempelhof-Schöneberg

Hr. Buchholz

Rathausstraße 27

12105 Berlin

Tel.: 7560 7361

Fax: 7560 7372

Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt

Neukölln

Fr. Dr. Heidrich-Joswig

Lahnstraße 78

12055 Berlin

Tel.: 6 809 2447 / 27 17

Fax: 6809 4988

Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt

Steglitz-Zehlendorf

Hr. Dr. Gerber

Königin-Luise-Str. 92-96

14195 Berlin

Tel.: 6321 8550 / 8555

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