| Das Schwärmen |
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...ist die natürliche Vermehrung der Bienen zu ihrer Arterhaltung.
Bei der heutigen Imkerei wird zwar versucht, das Schwärmen zu verhindern; es gelingt jedoch nicht immer. Ein Teil eines Bienenvolkes zieht also mit seiner Königin aus der bisherigen Behausung aus, um sich eine neue Bleibe zu suchen.
Der Auszug eines Bienenschwarmes ist ein äußerst eindrucksvolles Naturschauspiel und kann den unkundigen Betrachter durchaus in Angst und Schrecken versetzen. Dafür gibt es jedoch keinerlei Grund. Schwärmende Bienen sind absolut harmlos. Der Bienenschwarm wird sich nach kurzem Flug zunächst in irgend einem Baum niederlassen bis die "Spurbienen" eine geeignete Wohnstatt gefunden haben. Dies ist der geeignete Zeitpunkt, zu dem ein Imker den Schwarm leicht einfangen kann.
Sollte sich in Ihrem Garten oder Haus ein Schwarm niederlassen, besteht
keinerlei Grund zur Panik. Schwarmbienen sind in keiner Weise angriffslustig.
Lassen Sie die Bienen gewähren und verständigen Sie bitte einen
Imker, damit der Schwarm fachgerecht eingefangen werden kann.
Die zentrale Meldestelle für Bienenschwärme
ist der Imkerverband Berlin,
( 030 / 92 12 64 62;
Fax: 030 / 92 12 64 63; e-mail: post@imkerverband-berlin.de.
Einen kommerziellen Schwarmfänger der Ihnen auch bei Probleme mit Wespen und Hornissen hilft, finden Sie unter
Für Lichtenrade und Umgebung
erreichen Sie örtliche Schwarmfänger unter den Rufnummern:
745 35 27 bzw. 0171 - 14 28 627
745 15 48
701 311 40 bzw. 0172 - 46 63 199
753 74 58 bzw. 0172 - 32 88 475
Kann ein Bienenschwarm nicht rechtzeitig eingefangen werden, so zieht er
in der Regel in eine Höhle seiner Wahl ein. Das kann auch eine leerstehende
Beute bei einem Imker sein.
Einen anderen Platz bevorzugte ein Bienenschwarm im Sommer 1996. Da wählte ein Bienenschwarm just das Rathaus Tempelhof als neue Bleibe aus. In luftiger Höhe und zum angenehm begrünten Hof gelegen, war es ein Mauerloch, das den Bienen Zugang zum Rathausdachboden ermöglichte. Sie richteten sich häuslich ein und flogen von früh bis spät gerade über dem Fenster einer Amtsstube ein und aus. Dieser provokative Fleiß vor den Augen der Rathausdiener war unerträglich. Ein beherzter Imker mußte her; ritz ratz wurde die Rigipswand aufgesägt und das Gesindel in eine Kiste verbannt. Ab ging es nach Lichtenrade, wo sie nun in einer ordentlichen Beute in Frondiensten einer Imkerin stehen.