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Beobachtungsbericht Dezember 2011

Mild und feucht

Die Monatsmitteltemperatur in Tempelhof lag 3,6 Grad über ihrem langjährigen Wert 1,4 °C. Die Tageshöchsttemperaturen lagen zwischen 12,9 °C und 2,8 °C (2.12. bzw. 20.12.). Frost gab es nur am 11.12. und 12.12. (0,1 und 1,0 °C). Niederschlag (mehr als 0,1 mm) fiel an 28 Tagen, insgesamt 146 mm, entsprechend 145 % des langjährigen Monatsmittels. Die höchste Tagesmenge 24,8 mm wurde am 16.12. gemessen.

Am wärmsten Tag (2.12.) flogen Bienen. Ein Imker meldete eine geringfügige Zunahme am Waagstock in der zweiten Dekade und ein anderer in der dritten Dekade. Als Mittel aller Waagstockberichte ergab sich eine Zehrung von 0,3 kg im Monat. Da der Dezember milde war, wurde noch bis Silvester die Varroose mit Oxalsäure behandelt.

Kißmann

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Rezepte mit Honig

Die nachfolgenden Honigrezepte sind der Zeitschrift “Obst & Garten” 12/2011 entnommen!

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Varroa-Diagnose und Winterbehandlung – jetzt sofort!

Für die Diagnose ist jetzt der richtige Zeitpunkt; Windeln für 10 Tage einschieben; fallen mehr als eine Milbe/Tag ist eine Behandlung mit Oxalsäure bzw. Milchsäure dringend angeraten.

Auszug aus dem Infobrief der Bieneninstitute vom 2. Dezember 2011:

Die Win­terbehandlung sollte jetzt „ohne Wenn und Aber“ im Dezember, spätestens bis 31.12.2011 24:00 Uhr, durchgeführt werden. Völker, die bis zur Wintersonnenwende (kalendarischer Winteranfang) brüten, werden es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch danach tun. Aus unseren Erhebungen geht klar hervor, dass Imker, die im Dezember behandeln die nied­rigsten Verluste hinnehmen müs­sen.

Behandelt werden sollte einmalig mit 3,5%iger Oxalsäuredihydratlösung, mit 30 bis 50 ml je Volk. Kalte Tage eignen sich besser, da die Wirkung in eng sitzenden Völ­kern am höchsten ist. Dabei kön­nen die Außentemperaturen auch um den Gefrierpunkt liegen. Sol­che einmaligen Eingriffe  vertragen die Bienen ohne erkennbare Schäden. Zugelassen ist Oxalsäu­re in der apothekenpflichtigen „ad us. vet Qualität“. Zwei gleichwerti­ge Fertigpräparate stehen zur Verfügung: Oxuvar® ad us. vet. (BioVet, Lörrach) und Oxalsäure- dihydrat-Lösung 3,5% (m/V) ad us. vet.® (Serumwerk Bernburg AG, Bernburg).

Auch mit 15%iger Milchsäure, 8 ml je bienenbesetzter Waben­seite, ausgebracht mit einem Feinzerstäuber, können die Völker erfolgreich und bienenverträglich behandelt werden. Milchsäure darf ebenfalls nur in der ad us. vet. Qualität eingesetzt werden, ist aber nicht apothekenpflichtig und kann über den Fachhandel bezo­gen werden.

Weiterhin ist eine Behandlung mit Perizin® erlaubt. Bei gleichem Behandlungserfolg können aber Rückstände im Bienenvolk nicht ausgeschlossen werden.

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Beobachtungsbericht November 2011:

Trocken und tagsüber mild

In Tempelhof wurde an vier Tagen insgesamt nur 1 mm Niederschlagshöhe gemessen. Das sind 2 % des langjährigen Mittels. Fast den ganzen Monat herrschte Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein und klarem Himmel nachts. Als Folge lagen die MAX Temperaturen an 21 Tagen höher als normal (7,3 °C) und die MIN Temperaturen niedriger als normal. Die Monatsmitteltemperatur lag dennoch nur 0,1 Grad über ihrem langjährigen Wert 4,9 °C. Obwohl es zehn Frosttage und 20 Bodenfrosttage gab, wurde der Monat von Mensch und Bienen als milde empfunden. Der wärmste Tag war der 6.11. mit 15,3 °C und der kälteste Tag der 14.11. mit  3,5 °C in 2 m Höhe und  7,7 °C in 5 cm Höhe über dem Erdboden. An zwei Tagen (17.11. und 23.11.) kletterte das Thermometer nur auf 1,1 °C. Es gab im Berichtsmonat keinen Eistag (MAX Temperatur unter dem Gefrierpunkt).

Astern als Pollenlieferant blühten in der ersten Monatshälfte. Der Bienenflug wurde hinsichtlich der Menge als gering angesehen. Über die Flugtage wurden unterschiedliche Angaben gemacht: fast den ganzen Monat, bei mehr als 10 °C, von Beuten, die in der Sonne stehen und in einem Fall kein Bienenflug. Ein Imker meldete jedoch Polleneintrag noch am 30.11. nach extremem Futterverzehr.

Der Milbenfall war gering. Ein Imker meldete 0 – 12 Milben je Volk in 25 Tagen, ein anderer eine Milbe pro Tag. Er will deshalb auf eine Behandlung mit Oxalsäure verzichten. Diese wurde im Allgemeinen noch nicht begonnen.
Es liegen fünf Waagstockberichte vor. Die Zentralwerte der Pegeländerungen in den drei Dekaden lauten:  0,35 kg,  0,4 kg und  1,0 kg. Die Zehrung war demnach in der 3. Dekade am stärksten.

Kißmann

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Lichtenrader Lichtermarkt

Seit  35 Jahren findet am 1. Adventsonntag eines jeden Jahres der Lichtenrader Lichtermarkt rund um den Lichtenrader Dorfteich statt. Der Lichtermarkt ist einer der wenigen Weihnachtsmärkte, deren Erlös ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden darf. Kommerzielle Händler sind ausgeschlossen.

Der Imkerverein Lichtenrade ist seit dem ersten Lichtermarkt mit dabei. Unterstützt wurden vom Reinerlös soziale Einrichtungen in Lichtenrade, Kindergärten, und Vereine. In den letzten Jahren wurden die Mittel zum großen Teil für Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. Gefördert wurde auch die Bienen-AG der Gustav-Heinemann-Oberschule; Bienen-Schaukästen und Infotafeln wurden in der Grundschule im Dielingsgrund und auf dem ufa-Kinderbauernhof aufgestellt.

Was bietet der Imkerverein auf dem Lichtermarkt an?

In erster Linie natürlich Honig aus der Ernte seiner Mitglieder – also Honig meist aus Lichtenrade oder auch benachbarten Ortsteilen. Diese Honige sind Blütenhonige aus dem bunten Gemisch der Pflanzenwelt unserer Wohngebiete.  Eine Besonderheit in diesem Jahr – Waldhonig aus der Oberpfalz; eines unserer Mitglieder hat dort seine Bienen stehen und den Honig mitgebracht. Dieser dunkle Honig ist besonders aromatisch.

Kerzen aus 100% reinem Bienenwachs werden von den Mitgliedern des Vereins in Handarbeit gefertigt – einerseits Kerzen aus gerollten Wachsplatten mit dem prägnanten Wabenmuster, andererseits gegossene Figurenkerzen und Anhänger mit weihnachtlichen Motiven.

Natürlich wird auch Bienenstich und Honigkuchen nicht fehlen – begehrte Leckereien, ebenfalls aus der Hand der Imker bzw. deren Partner oder Partnerinnen.

Und – last but not least – Bärenfang  und Met (Honigwein) sowohl zum Mitnehmen in unterschiedlich großen Gebinden als auch im Ausschank – den Met der Jahreszeit gemäß natürlich als Heißgetränk.

Selbstverständlich stehen Ihnen am Stand erfahrene Imker zur Auskunft über alle Fragen zur Bienenhaltung in Lichtenrade sowie zu Bienenprodukten zur Verfügung.

 

Besuchen Sie uns also an unserem Stand  am Sonntag, den 27. November 2011 von 13 bis 18 Uhr auf dem Lichtenrader Lichtermarkt.

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Beobachtungsbericht Oktober 2011:

Mild und sonnig

Die Monatsmitteltemperatur in Tempelhof lag 0,6 Grad über ihrem langjährigen Wert 10,0 °C. Es gab am Monatsanfang zwei Sommertage hintereinander. Die MAX-Temperatur betrug an beiden Tagen 25,9 °C. Somit gab es in diesem Jahr 44 Sommertage (25,0 °C und mehr), d.h. einen Tag mehr als im Jahr zuvor. Niederschlag (mehr als 0,1 mm) fiel an 10 Tagen, insgesamt 35 mm, entsprechend 70 % des langjährigen Monatsmittels. Die höchste Tagesmenge 11,6 mm wurde am 11.10. gemessen. Der 22.10. war mit einer MIN-Temperatur von ‑0,5 °C der erste und einzige Frosttag. Damit wurde die ununterbrochen frostfreie Zeit nach 207 Tagen beendet. Im Jahr zuvor hatte sie 216 Tage gedauert.

Biene auf Aster

Biene auf Aster

An warmen Tagen herrschte reger Flugbetrieb. Die Bienen trugen Pollen ein. Wegen starker Zehrung wurde vereinzelt bis zum 28.10. nachgefüttert. Die Behandlung gegen Varroose erfolgte teilweise bis in die 3. Dekade hinein. Der Milbenfall war mäßig.Es liegen sechs Waagstockberichte vor. Die Zentral-werte der Pegeländerungen in den drei Dekaden lauten: ‑0,3 kg, ‑0,8 kg und ‑0,3 kg.

 Kißmann

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Beobachtungsbericht September 2011:

Warm und feucht

Die Monatsmitteltemperatur in Tempelhof lag 1,9 Grad über ihrem langjährigen Wert 14,6 °C. Es gab fünf Sommertage (25 °C und mehr). Niederschlag (mehr als 1 mm) fiel an 10 Tagen, insgesamt 56 mm, entsprechend 93 % des langjährigen Monatsmittels. Die höchste Tagesmenge 16,1 mm wurde am 11.9. gemessen. Der 24.9. war mit einer MIN-Temperatur von 7,0 °C am kältesten. Die tägliche MAX-Temperatur lag zwischen 15,7 °C (8.9.) und 28,8 °C (4.9.). Der Altweibersommer mit viel Sonnenschein begann am 24.9. und hielt über das Monatsende hinaus an. Die Bienen flogen an allen Tagen und trugen Pollen ein. Wegen starker Zehrung wurde teils bis zum Monatsende nachgefüttert. Die Behandlung gegen Varroose erfolgte bis zum 26.9. Der Milbenfall war mäßig.

Es liegen fünf Waagstockberichte vor. Die Zentralwerte der drei Dekaden lauten: 0,8 kg, 0,9 kg und 0,1 kg. Die Einzelwerte streuen stark. In der 2. und 3. Dekade wurden auch Zunahmen gemeldet.

Kißmann

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Beobachtungsbericht August 2011:

Warm und feucht

Biene auf Euodienblüte

Biene auf Euodienblüte

Die Monatsmitteltemperatur in Tempelhof lag geringfügig (0,6 Grad) über ihrem langjährigen Wert 18,4 °C. Es gab neun Sommertage (25 °C und mehr), darunter einen Heißen Tag. Niederschlag (mehr als 0,1 mm) fiel an 17 Tagen, insgesamt 74 mm, entsprechend 122,5 % des langjährigen Monatsmittels. Die höchste Tagesmenge 17,4 mm wurde am 1.8. gemessen. Der 31.8. war mit einer MIN-Temperatur von 10,2°C am kältesten. Die tägliche MAX-Temperatur lag zwischen 17,2 °C (30.8.) und 31,1 °C (26.8.).

Im Berichtsmonat wurde gegen Varroose behandelt und zugefüttert. Der Milbenbefall wurde überwiegend als gering gemeldet. Gezählt wurden zwischen 30 und 500 Milben pro Volk. In einem Fall wurden die Völker wegen starken Befalls mehrfach behandelt.

Es liegen nur drei Waagstockberichte vor: Zehrung im gesamten Monat zwischen 4,55 und 5,75 kg. In der 2. Dekade war die Zehrung am höchsten, bis zu 3 kg. Wegen der ungewöhnlich hohen Gewichtsabnahmen wurden Stoßfütterungen durchgeführt. Ein Imker gab Honig in Wasser gelöst an die Bienen zurück.

Kißmann

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Weiterer Faulbrutfall in Reinickendorf

Der Landesverband teilt in den Augustausgaben der Zeitschriften folgende Grenzen für das Sperrgebiet mit:

Im Westen: A 111;

im Norden: Stadtgrenze Frohnau/Hermsdorf;

im Osten: Berliner Straße – Oraniendamm – Hermsdorfer Str.;

im Süden: Alt-Wittenau – Gorkistraße.

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Beobachtungsbericht Juli 2011:

Kühl und nass:

Die Monatsmitteltemperatur in Tempelhof lag nur geringfügig unter ihrem langjährigen Wert (0,7 Grad unter  18,8 °C). Der Monat ohne Heißen Tag und mit nur neun Sommertagen wurde als kühl empfunden, weil es an 16 Tagen Niederschlag (mehr als 0,1 mm) gab, insgesamt 185 mm, entsprechend 354 % des langjährigen Monatsmittels. Die höchste Tagesmenge 49,4 mm wurde am 29.7. gemessen. Der 21.7. war mit einer MIN-Temperatur von 10,7°C am kältesten. Die tägliche MAX-Temperatur lag zwischen 14,0 °C (2.7.) und 29,6 °C (9.7.).

Im Berichtsmonat wurde geschleudert, gegen Varroose behandelt und zugefüttert. Der Milbenbefall wurde teils als gering, teils als hoch gemeldet.

Es liegen nur zwei Waagstockberichte vor: in der 1. Dekade  Zehrung und in der 3. Deklade teils geringe Zunahme, teils Zehrung.

Kißmann

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